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Donnerstag, 27. Januar 2011

Do you want to be a librarian?

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Noch 16 Tage

Nachdem Arno Heß neulich zufällig bei uns im Laden aufgeschlagen ist, habe ich gleich den von ihm 1985 verlegten Bildband „Eigensichten“ herausgeholt, in dem Fotograf Chuck Sauermann Münchner B- und C-Promis zu Selbstporträts vor die Kamera gelockt hatte.
Wobei B- und C-Promis damals nicht etwa Fußballergattinnen, Schmuckdesignerinnen und Container-Bewohner waren, sondern eher Klein- und Lebenskünstler.
Klaus Lemke hatte damals noch Haare, Michael A. Konitzer nicht sonderlich schicke Boxershorts, Ottfried Fischer gefühlte 100 Kilo weniger, Jens Poenitsch auf Don Juan gemacht, Thomas Veszelits bereits einen Schuhfetisch, Bonger Voges noch in München gelebt.
Am drolligsten finde ich aber die Bilder einer kaum wiederzuerkennenden Christine Neubauer, die ein völlig wirrer Text begleitet:
„Ich kann über meine Person nur das sagen, was ich, wie ich glaube, bin und ich versuch's ohne das, was ich manchmal sein möchte, oder meine Umwelt mir sagt, daß ich bin. Wobei ich mit diesen Stichworten nie mein ganzes Ich, sondern mir Teile treffe, die ich auch durch die Fotos sehen wollte.
Ich will damit für meine Umwelt nichts ausdrücken, ich wollte nur optisch erfahren 'das bin ich', wenn ich offen bin oder wenn ich agressiv bin. Dabei hab ich mich bemüht, ehrlich in mich hineinzuhorchen – das war auch ein Grund, warum ich das gemacht habe.
Also wenn ich jemandem meine Person erklären will, könnte ich ihm auch die Bilder zeigen.“

Samstag, 12. Dezember 2009

Freitag, 11. Dezember 2009

Franz Josef Wagners brisanteste Geschichte

Natürlich lag es in einer der letzten Bananenkisten, in jenem unscheinbaren Karton, der wohl bereits seit den ersten Tagen im hintersten Winkel des Buchladens lag, zwischen Franz-Josef Degenhardt („Laßt nicht die roten Hähne flattern“) und Werner W. Diefenbachs „Amateurfunk-Handbuch“, in einer jener Kisten, denen man sich erst Monate später widmet, wenn es draußen graut und schneit, drinnen trotz Vorweihnachtszeit kein Kunde stöbert und man eher zufällig, denn instinktiv auf Schatzsuche geht. Die letzte Kiste also. F.J. Wagner. „Big Story“. Ein Allerweltsname, aber bei dem Titel klare Sache. Franz Josef Wagner. Der Gossen-Goethe und Kurzstreckenmeister der zwei Dutzend Post-Zeilen hat also ein ganzes Buch geschrieben, 320 Druckseiten, sogar mehrere, etwa „Das Ding“, „Boris“ (nicht ein- und dasselbe!?). „Es war die brisanteste Geschichte, die sie je gehört hatten – heiß wie die Sonne Afrikas, wo sie ihr Leben riskierten für die Big Story“, lockt der Titel. Und das Buch endet: „Was er da wieder dachte. Was für einen Scheiß er dachte. Er mußte aufhören zu denken. Für allemal. Jetzt.“ Jeden sich anbietenden Kalauer erspare ich mir. Jetzt.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kuriosa (6)

„Grundriß der elektronischen Datenverarbeitung für alle empirischen Wissenschaften“, von 1975, daher also noch mit Stichworten wie Codeplan, Lochkarte und Paritybit! (Vielleicht verlinkt Kapinski jetzt hierher?)

Montag, 19. Oktober 2009

Noch 74 Tage

„Philosophie und Revolution“, Band 1, ein mit der Schreibmaschine getippter, teils auch handschriftlicher Druck von Herbert Marcuses Aufsätzen „Transzendentaler Marxismus“ (1930), „neue Quellen zur Grundlegung des historischen Materialismus“ (1932) und „Über konkrete Philosophie“ (1929) auf weißem und roten Papier

Freitag, 16. Oktober 2009

Montag, 28. September 2009

Donnerstag, 24. September 2009

Mittwoch, 26. August 2009

Eines für 100 Tage (7)



Manfred Weihermüller: „Discographie der deutschen Kleinkunst“ (Band I), Birgit Lotz Verlag, Bonn 1991, ISBN 3-980-26560-9

Mittwoch, 9. Januar 2008

Mittwoch, 2. Januar 2008

Kuriosa (4)

„Der Weg zum Licht – Die Geschichte der Mormonen in Bildern und Texten“

Freitag, 14. Dezember 2007

Kuriosa (3)

Philipp Meuser (Hg.): „Die usbekische Botschaft in Berlin – Diplomatische Vertretung und kulturelle Institution“
Abra Edelman: „Celebrity Scarves“

Montag, 26. November 2007

Kuriosa (2)

Manfred Skopec/Eduard H. Majer: „Geschichte der Oto-Rhino-Laryngologie in Österreich“

Mittwoch, 21. November 2007

Elefantenstrip

Zwar entblättert – aber keines- wegs für „Die Buchhändlerin“.

Sonntag, 11. November 2007

Schnelldreher

Kaum ausgepackt, schon verkauft, und ein gutes Sonntags- motto: „Jet Sex – Spritzige freie Tage“.

Dienstag, 6. November 2007

Samstag, 27. Oktober 2007

Adieu à la „Phénoménologie de l'Esprit“!

Der Hegel ist weg! Fragt mich nicht, wie weit ich mich habe herunterhandeln lassen...

Dienstag, 16. Oktober 2007

Kuriosa

Manchmal tritt aus unseren Bücherkisten Seltsames zu Tage.
Jackson/Ashton: „ISO 9000 – Der Weg zur Zertifizierung“
Johannes Heinen: „Rechtsgrundlagen Feldjägerdienst“
G.W.F. Hegel: „Phénoménologie de l'Esprit“ (auf französisch!?)
Karl Kaser: „Hirten, Kämpfer, Stammeshelden – Ursprünge und Gegenwart des balkanischen Patriarchats“
Emily King: „Robert Brownjohn – Sex and Typography“