Donnerstag, 8. November 2007

Heiligabend mit dem Baseballschläger oder wie?

Irgendwie hängt alles mit allem zusammen – und manchmal kristallisiert sich alles in einem Gegenstand, den man unversehens entdeckt: Schwabing und Klaus Lemke, persische Fotomodelle, die bereits nachmittags im Schumann's mit Champagnerflöten herumwerfen, Joints und Zweiliterpullen Wein, Pferdezüchter, die ins Filmbusiness einsteigen wollen, Narziss und Nice Bastard, Sexkoffer Sabrina und ein Drehbuchautor, der zur Arbeit seinen Baseballschläger mitbringt, weil er gerade mitten in einem Zuhälterkrieg ist: eine Menge Stoff eben für den Schwabylon-Blog. Und das bloß, weil ich in einer Bücherkiste einen Stapel von Hanno Schilfs „Stille Nacht – Die Entstehungsgeschichte des Liedes“ fand. Hanno, der wohl derzeit in Berlin Häuser renoviert und seinem benachbarten türkischen Gemüsehändler beisteht, Hanno, der das Salzburger „Stille-Nacht“-Museum gegründet hat und anläßlich der US-Veröffentlichung seines Weihnachtsbuches durch die Talkshows getingelt ist, Hanno war an und für sich ein Filmproduzent, wie man ihn in den siebziger und achtziger Jahren in München nur zu oft sah: Gschaftlhuber meets Gebrauchtwagenhändler, große Visionen, aber kannst Du mir mal fünf Mark leihen, das große Rad drehen und zugleich am Büroboden auf allen Vieren nach einem Krümel Haschisch suchen. Und irgendwie hat da alles angefangen, mit Narziss, mir und... Aber das ist eine Geschichte, die wir viel lieber im Schwabylon-Blog erzählen sollten.

Update: Mehr im Schwabylon-Blog.

Kommentare:

Hans hat gesagt…

Da fällt mir sofort der "Zockerexpress" ein und mein erster "Kameratest" im "Nachtcafe" und Narziss als... ja was hat Narziss bei dieser Produktion nicht alles gestemmt!
Ja, ja ... aber das ist jetzt wirklich ein ganz andere Geschichte.

Dorin Popa hat gesagt…

War das nicht vielmehr das Parkcafé?

Patrick Gruban hat gesagt…

Ich warte mit Spannung auf die Geschichten, bei denen sicher auch was für sub-bavaria abfällt.

Dorin Popa hat gesagt…

Mia san mia und koa supp ned!

Patrick Gruban hat gesagt…

Aber auch sub, wenn nicht sogar subba...

Hans hat gesagt…

Schuldigung!!!

War natürlich das Parkcafé.

Dorin Popa hat gesagt…

Sag ich doch. Ich war da zwar schon aus der Produktion ausgestiegen und nach Paris durchgebrannt, aber Jahre später habe ich mir den „Zockerexpress“ mal in der Stadtbücherei am Gasteig ausgeliehen.

Deine Armbewegung mit dem Weißbierglas am Tresen war stark, wenn auch nicht schauspielerisch so überzeugend wie das Zucken der sterbenden Hand des „Hauptdarstellers“.

Marc hat gesagt…

Ach Sabrina. Seufz...